Rockkonzert Feiern Festival

Über das Gedicht „Das Leben feiern“

Wem ging es nicht auch schon so, dass man nach einer durchfeierten Nacht aufwachte und sich fragte, ob man es das nächste Mal etwas ruhiger angehen sollte? Doch meine Antwort auf diese Frage ist: Nein, ich werde es niemals ruhiger angehen. Ich werde das Leben feiern, solange es mir möglich ist.Dieses Gedicht entstand nach einem unvergesslichen Konzertabend. Noch am nächsten Morgen spürte ich die Nachwirkungen – mein Kopf schmerzte und meine Stimme war heiser. Aus diesem Gefühl heraus formte ich diese Worte:

 

Das Leben feiern

Nach einer viel zu kurzen Nacht,
bin ich am Morgen aufgewacht.
Zu lang getanzt, gesungen und gelacht!
Mal wieder die Nacht zum Tag gemacht!

Begrenzte Zeit ist uns gegeben.
Egal! Ich feiere das Leben!
Später kommt früher als man denkt
und Chancen sind zu schnell verschenkt.

Wieder mal ein Rockkonzert!
Die Wirklichkeit so weit entfernt.
Mit dem Beat in meinen Ohren,
fühl‘ ich mich wie neu geboren.

Begrenzte Zeit ist uns gegeben.
Egal! Ich feiere das Leben!
Später kommt früher als man denkt
und Chancen sind zu schnell verschenkt.

Der Bass bestimmt des Herzens Schlag.
Ich feiere, als wär’s mein letzter Tag.
Hier und Jetzt ist meine Zeit!
Ja, ich gehe wieder mal zu weit!

Begrenzte Zeit ist uns gegeben.
Egal! Ich feiere das Leben!
Später kommt früher als man denkt
und Chancen sind zu schnell verschenkt.

Ich genieße meine Zeit,
die mir auf Erden bleibt.
Ich geh raus und habe meinen Spaß!
Denn irgendwann ist Schluss, vorbei, das war’s!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Weitere Beiträge
Song mit KI erstellen Storming the Heavens

Storming the Heavens: Die Anatomie einer dreijährigen Metamorphose

​In einer Zeit, in der KI-generierte Inhalte oft mit einem flüchtigen Schulterzucken als „schnelles Produkt auf Knopfdruck“ abgetan werden, möchte ich den Vorhang lüften. Hinter dem Song „Storming the Heavens“ steckt kein Zufallsprojekt und kein einfacher Prompt.
Es ist das Ergebnis einer Reise, die – ohne es zuvor zu ahnen – bereits vor drei Jahren begann. Ein Prozess, bei dem die Technologie lediglich das finale Werkzeug war, um meine Vision hörbar zu machen.

Weiterlesen
Gier abstrakte schwarz-weiße Darstellung

Gier neu denken: Zwischen Macht, Moral und Wissbegierde

Warum das Wort „Gier“ mehr ist als nur etwas Negatives

Ich liebe Musik –
vor allem jene, die die dunkleren Seiten des Menschseins berührt.

Musik, die nicht nur an der Oberfläche kratzt,
sondern darunter blickt.
Die Fragen stellt, statt Antworten vorzugeben.

Vor einiger Zeit hörte ich eine ältere Spotify-Playlist,
die ich vor Jahren einmal angelegt hatte.

Zwischen Nick Cave, Pink Floyd, Lord of the Lost
und Der W
fanden sich auch Stücke aus dem Musical Tanz der Vampire.

Einer dieser Songs ließ mich innehalten:
„Die unstillbare Gier“.

Weiterlesen