Das Gedicht „Habt Dank Ihr Barden“ ist ein Tribut an ganz besondere Musiker. Es richtet sich an all die Bands und Sänger, die mich bereits durch meine Jugend begleitet haben. Auch jene Künstler, die erst später in mein Leben traten, möchte ich damit ehren. Musik ist für mich nämlich ein absolut unverzichtbarer Teil meiner Existenz. Meine ganz persönlichen musikalischen Begleiter Wahre Barden sind für mich jene Künstler, die tiefgründige Geschichten erzählen.
Als Kind habe ich es geliebt, in den Zirkus zu gehen. Der süße Duft nach Sägespänen und Popcorn lag überall in der Luft. Die Magie der Vorstellung und die Darbietungen der Tiere faszinierten mich damals sehr. Ich sah nur die bunten Lichter und hörte die laute, fröhliche Musik. Erst als Erwachsene konnte ich das wahre Leid dieser Tiere ernsthaft reflektieren. Hinter der glänzenden Fassade verbirgt sich nämlich oft eine grausame Realität. Der tosende Applaus übertönt dabei gekonnt das stille Leiden.
Das Gedicht „Das Wunder des Lebens“ ist im Grunde zutiefst autobiografisch. Es entstand aus einer sehr furchteinflößenden Erfahrung. Die Diagnose Krebs riss mir damals nämlich buchstäblich den Boden unter den Füßen weg.
Als das Thema Meinungs- und Pressefreiheit wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein rückte, wollte ich unbedingt etwas beitragen. Die drohende Auslieferung von Julian Assange an die USA war der entscheidende Auslöser dafür. Dieser Fall zeigt nämlich schonungslos, wie mächtige Staaten mit unbequemen Wahrheiten umgehen.
Das Gedicht „Die Toten grüßen von der Front“ ist aus dem Bedürfnis heraus entstanden, an die unzähligen zerstörten Lebenswege zu erinnern, die jeder Krieg hinterlässt. Es verklärt nichts und sucht auch nicht nach vermeintlichem Heldentum. Mein Blick richtet sich stattdessen auf den tiefen Verlust, die Verblendung und den unfassbar hohen Preis menschlicher Gewalt.
Als Mutter stand ich oft vor einer sehr großen Herausforderung. Ich wollte meinen Kindern natürlich die richtigen Werte mit auf den Weg geben. Sie sollten lernen, klar zwischen Wahrheit und Unrecht zu unterscheiden. Doch genau hier beginnt oft das eigentliche Problem. Die Welt ist nämlich nicht einfach nur schwarz oder weiß. In meinem Gedicht „An mein Kind“ reflektiere ich genau über diese elterlichen Bedenken und die enorme Komplexität moralischer Entscheidungen.