​In einer Zeit, in der KI-generierte Inhalte oft mit einem flüchtigen Schulterzucken als „schnelles Produkt auf Knopfdruck“ abgetan werden, möchte ich den Vorhang lüften. Hinter dem Song „Storming the Heavens“ steckt kein Zufallsprojekt und kein einfacher Prompt. Es ist das Ergebnis einer Reise, die – ohne es zuvor zu ahnen – bereits vor drei Jahren begann. Ein Prozess, bei dem die Technologie lediglich das finale Werkzeug war, um meine Vision hörbar zu machen.
Warum das Wort „Gier“ mehr ist als nur etwas Negatives Ich liebe Musik – vor allem jene, die die dunkleren Seiten des Menschseins berührt. Musik, die nicht nur an der Oberfläche kratzt, sondern darunter blickt. Die Fragen stellt, statt Antworten vorzugeben. Vor einiger Zeit hörte ich eine ältere Spotify-Playlist, die ich vor Jahren einmal angelegt hatte. Zwischen Nick Cave, Pink Floyd, Lord of the Lost und Der W fanden sich auch Stücke aus dem Musical Tanz der Vampire. Einer dieser Songs ließ mich innehalten: „Die unstillbare Gier“.
 Vor einiger Zeit sah ich die Dokumentation The Remarkable Life of Ibelin. Ich dachte, ich wüsste, was mich erwartet: die Geschichte eines jungen Mannes, der mit schweren körperlichen Einschränkungen lebt. Was ich bekam, war etwas anderes. Ein Spiegel. Und die Erkenntnis, wie begrenzt mein eigenes Verständnis von Nähe, Beziehung und Gemeinschaft bis zu diesem Punkt gewesen ist.
Die Veröffentlichung meines neuen Buches „Umbra Memoriae – Fragmente meines Seins“ steht kurz bevor. Nach vielen Monaten stiller Arbeit, innerer Suche und beharrlichen Schreibens nähert sich nun der Moment, in dem dieses Werk seinen Weg in die Öffentlichkeit findet. Ein Buch über Erinnerung, Zeit und das, was bleibt
Über gefällige Kunst, irritierende Werke und die Bereitschaft zur Auseinandersetzung Das Bild „Dem Frieden die Freiheit“ stammt von dem Künstler Rainer Sternkopf. Es steht exemplarisch für jene Kunst, die nicht gefallen will, sondern etwas auslösen soll. Kunst, die nicht beruhigt, sondern berührt – und genau deshalb oft missverstanden wird. Kunst ist nicht immer leicht zugänglich. Und manchmal habe ich das Gefühl, dass genau darin eines ihrer größten Probleme liegt.
Es gibt Momente, in denen ein Gedicht entsteht, ohne dass man den Weg dorthin bewusst gewählt hätte. „Kindlein ohne Wiege“ war ursprünglich als leise Weihnachts-Poesie gedacht – als ein Text, der von Wärme, Hoffnung und dem Licht erzählt, das wir mit der Geburt Jesu verbinden. Doch die Worte fanden einen anderen Ton. Einen ernsteren, kälteren. Und plötzlich entstand ein Gedicht, das mehr über unsere Welt erzählt, als ich zunächst erahnte.