Das Gedicht „Die Toten grüßen von der Front“ ist aus dem Bedürfnis heraus entstanden, an die unzähligen zerstörten Lebenswege zu erinnern, die jeder Krieg hinterlässt. Es verklärt nichts und sucht auch nicht nach vermeintlichem Heldentum. Mein Blick richtet sich stattdessen auf den tiefen Verlust, die Verblendung und den unfassbar hohen Preis menschlicher Gewalt.
Als Mutter stand ich oft vor einer sehr großen Herausforderung. Ich wollte meinen Kindern natürlich die richtigen Werte mit auf den Weg geben. Sie sollten lernen, klar zwischen Wahrheit und Unrecht zu unterscheiden.
Doch genau hier beginnt oft das eigentliche Problem. Die Welt ist nämlich nicht einfach nur schwarz oder weiß. In meinem Gedicht „An mein Kind“ reflektiere ich genau über diese elterlichen Bedenken und die enorme Komplexität moralischer Entscheidungen.